Individuell, Nachhaltig, Durchlässig

Der gesteuerte Zugang in die Programme erfolgt über die Agenturen für Arbeit und Jobcenter.

Jeder Teilnehmende absolviert zunächst eine umfassende Eignungsfeststellung (Profiling), soweit möglich unter Berücksichtigung vorhandener Vorinformationen. Die Wahl eines geeigneten Qualifizierungsprojektes (Programmbausteine) im Ergebnis des Profilings bestimmt sich in Abhängigkeit vom individuellen Förderziel und vom Unterstützungsbedarf der/des Teilnehmenden.

Die Vorhabensumsetzung in jedem Programmbaustein ist am individuellen Förderbedarf der Teilnehmenden unter Berücksichtigung von Vorqualifikationen, Erfahrungen, persönlichen Stärken und Problemlagen orientiert. Die individuelle Ausrichtung wird während der gesamten Programmumsetzung berücksichtigt.

Individuelle Qualifikation mit fünf Programmstufen


Die Qualifizierungsprojekte sind je nach Förderziel auf eine nachhaltige Integration in den 1. Arbeitsmarkt oder Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Schaffung der Voraussetzungen für die Arbeitsmarktintegration bzw. für eine weiterführende Maßnahme ausgerichtet und enthalten einen hohen Anteil betrieblicher Praxisphasen. Auch bei Vorhaben zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit ist mindestens ein (begleitetes) Praktikum in einem Unternehmen des 1. Arbeitsmarkts zu absolvieren.

Die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Programmstufen und Vernetzung zu weiteren relevanten Programmen (z.B. Programme des SMS, insbesondere „Schritt für Schritt“) ist gewährleistet.

Vermittlungsbemühungen des Trägers ergänzend zum gesetzlichen Auftrag der Arbeitsverwaltung sind Bestandteil der Vorhaben in den Programmbausteinen der Beruflichen Qualifizierung von Arbeitslosen, der Qualifizierung von Arbeitslosen zu einem Berufsabschluss (QAB dual und klassisch), der Umschulung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/-in (EZU) sowie der Individuellen Einstiegsbegleitung (IEB). Die Projektakteure arbeiten eng mit den Jobcentern/Agenturen für Arbeit zusammen.